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© Thomas Nyfeler / Fotolia
In Windeseile vor Ort

Workforce-Management mit Enercon GmbH

Damit Windparks möglichst wirtschaftlich betrieben werden können, müssen die Anlagen bei guten Windverhältnissen jederzeit technisch verfügbar sein. Um die in den Serviceverträgen garantierte Anlagenverfügbarkeit sicherzu­stellen, hat der größte deutsche Hersteller Enercon GmbH den Einsatz seiner Techniker in einer Kooperation mit der Wessendorf Software + Consulting GmbH durch eine mobile Workforce-Management Lösung optimiert.

Was mit einer mobilen SAP-Lösung für die Serviceteams begann, hat sich inzwischen zu einer umfassenden Softwarelösung für den gesamten Servicebereich des Auricher Windenergieanlagenherstellers entwickelt. Neben jährlichen Wartungszyklen der Anlagen übernehmen die Technikerteams auch Umrüstungen an einzelnen Anlagen und müssen kurzfristig auftretende Störungen schnell beheben. Dementsprechend verbringen die Techniker viel Zeit im Feld, weshalb eine direkte SAP-Anbindung und die mobile Zuweisung der Arbeitsaufträge auf die Endgeräte der Techniker besonders sinnvoll sind.

 

Einsatzplanung mit ClickSchedule

Um Anlagenbetreibern den bestmöglichen Service zu bieten, unterhält Enercon ein Netz aus Servicestationen, von denen aus die Technikerteams zu ihren täglichen Einsätzen starten. Dabei umfassen die Teams jeweils zwei Personen, die je nach Einsatzbereich über unterschiedliche Qualifikationen verfügen. Auf der Basis der im SAP-System hinterlegten Informationen zu den Qualifikationen der Servicetechniker werden die Einsatzpläne mit Hilfe der Planungssoftware ClickSchedule zum großen Teil tagesaktuell erstellt. „Bei der Auswahl der Software war der hohe Automatisierungsgrad ausschlaggebend, mit dem sich die Einsatzplanung gestalten lässt“, so Michael Wessendorf, Geschäftsführer von Wessendorf Software + Consulting. Die von ClickSchedule jeweils mittags verplanten Aufträge werden nach dem Abschluss des automatischen Planungsdurchlaufs auf die Techniker-Notebooks übertragen. Bevor die Aufträge übergeben werden, können die Dispatcher die Pläne im Laufe des Nachmittags nachbearbeiten und kurzfristig eingehende Störungsmeldungen integrieren. In der ergonomischen Oberfläche stehen den Technikern dann auf einen Blick alle zum Arbeitseinsatz notwendigen Informationen zur Anlage und zum Arbeitsauftrag zur Verfügung. So können vor Beginn der Arbeiten die Fahrzeuge mit den benötigten Materialien ausgestattet werden. Dazu wurden in SAP spezifische Wartungspläne für alle Windenergieanlagentypen erstellt. Darüber hinaus sind auf den Notebooks technische Dokumentationen zu den Windrädern hinterlegt. Damit die Anlagen nicht unnötig oft angefahren werden müssen, werden die zyklischen Wartungsarbeiten mit anderen, nicht zeitkritischen Aufträgen kombiniert. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Einsatzdaten an das SAP-System zurückgemeldet und zu den entsprechenden Verträgen kontiert.

 

Störungsmeldung über Scada-System

Neben diesem Workflow werden von der Workforce-Management-Lösung parallel auch die über ein Scada-System eingehenden Störungsmeldungen verarbeitet, die kodiert direkt in das SAP-System in der Zentrale weitergeleitet werden. Über ein Servicecockpit haben die Innendienstmitarbeiter hier immer einen Gesamtüberblick über alle in ihrem Servicegebiet vorliegenden Störungsmeldungen. Anhand der Priorität der Arbeitseinsätze, der benötigten Qualifikationen sowie der zeitlichen und örtlichen Verfügbarkeit der Techniker werden die Aufträge von der Software automatisch eingeplant.

Entsprechend effizient werden die Instandhaltungsaufgaben bei Enercon gestaltet. Nicht zuletzt durch diese Maßnahmen konnte das Unternehmen in den letzten Jahren eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 98,5 % erzielen, im Vergleich ein absoluter Spitzenwert. Darüber hinaus werden Anlagen, bei denen die Gefahr besteht, dass sie aus dem garantierten Service-Level herausfallen, frühzeitig mittels Monitoring identifiziert, so dass mit Hilfe gesonderter Maßnahmen ihre Verfügbarkeit wieder erhöht werden kann. Entsprechend hoch ist der technische Stand, auf dem sich heute alle Enercon-Anlagen befinden.

 

Servicequalität zählt zu den Wachstumsfaktoren

Außerdem hat Enercon durch die Auswertung in SAP erheblich mehr Transparenz bei den Serviceeinsätzen gewonnen. Durch die Bündelung der Arbeitseinsätze und die effizientere Planung hat sich die Anfahrtshäufigkeit deutlich reduziert. Darüber hinaus verfügen die Verantwortlichen jetzt über einen tagesaktuellen Wartungsstatus für alle Anlagen. „Unsere Dispatcher können bei Engpässen deutlich schneller reagieren, sei es bei einem Personalausfall, kurzfristigen Reparaturaufträgen oder wenn eine Anlage aus der im Servicevertrag vereinbarten Verfügbarkeit zu fallen droht“, resümiert Rainer Schwieters, Projektleiter im Enercon-Servicebereich.